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Projektwoche "Urlaub ohne Koffer" in den Seniorenzentren in Weil der Stadt und Merklingen

Vom 21. bis 25. Juli hieß es im Haus Michael "Der Berg ruft" und im Bürgerheim kam das "Elsass" zum Greifen nah.
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Vom 21.07.25 bis zum 25.07.25 durften sechs Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Weil der Stadt ihr Sozialpraktikum im Haus Michael absolvieren.

Diese Woche war für sie eine unglaublich bereichernde und emotionale Erfahrung. Viele Erlebnisse gingen unter die Haut – und direkt ans Herz. Die Arbeit mit älteren Menschen hat allen sehr viel Freude bereitet. Besonders schön war für sie, dass in dieser Woche die Projektwoche „Urlaub ohne Koffer“ unter dem Motto „Der Berg ruft“ mitgestaltet und ausgerichtet werden durfte. Mit viel Liebe zum Detail dekorierten sie die Räume im Stil einer gemütlichen Berghütte – mit karierten Tischdecken, Salzbrezeln und dem bekannten Edelweiß. Zu trinken gab es stilecht Almdudler - eine Kräuterlimonade, die nicht nur den Praktikant:innen, sondern auch den meisten Bewohner:innen erstaunlich gut schmeckte. Für einige Gäste gab es sogar (alkoholfreies) Weizenbier. Im Rahmen der Projektwoche organisierten sie zahlreiche Programmpunkte: Präsentationen, Geschichten, Tanz- und Gesangseinlagen, eine kleine Wanderung und vieles mehr. Dabei konnten sie zu vielen Bewohner:innen einen ganz besonderen Draht aufbauen, mit ihnen ins Gespräch kommen und ihren ganz individuellen Lebensgeschichten lauschen. Ein besonderes Highlight war das diesjährige Sommerfest, das nicht nur für die Praktikant:innen und die Angehörigen, sondern vor allem für die Bewohner:innen ein voller Erfolg war. Die zahlreichen Danksagungen und die vielen strahlenden Gesichter haben die Praktikant:innen tief berührt.

Für all diese Erfahrungen sind die Praktikant:innen sehr dankbar. Ohne dieses Praktikum hätten sie viele dieser wertvollen Eindrücke und Erkenntnisse nie sammeln können. Sie bedanken sich herzlich für diese schöne, lehrreiche Zeit und nehmen viele neue Einsichten über die Bedürfnisse älterer Menschen und die wichtige Arbeit der Pflegekräfte mit in ihre Zukunft.

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Ebenfalls in der Woche vom 21. bis 25. Juli erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Bürgerheim eine ganz besondere Form des Reisens – und das, ohne das Haus verlassen zu müssen. Unter dem Motto „Urlaub ohne Koffer“ organisierte Frau Viola Sautter gemeinsam mit zehn engagierten Praktikantinnen und Praktikanten vom Johannes-Kepler-Gymnasium eine abwechslungsreiche Themenwoche rund um das Reiseziel Elsass.

Das Ziel der Projektwoche war es, den Seniorinnen und Senioren eine kleine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen – durch kreative Aktivitäten, kulturelle Impulse und gemeinsame Erlebnisse. Die Praktikantinnen und Praktikanten unterstützten dabei tatkräftig bei der Planung und Durchführung der Programmpunkte. Mit viel Engagement, Einfühlungsvermögen und frischen Ideen brachten sie französisches Flair ins Bürgerheim.

Die Bewohnerinnen und Bewohner erwartete eine bunte Palette an Angeboten: Von landestypischen Leckereien über Musik und Geschichten aus der Region bis hin zu Bastelaktionen und dekorativen Elementen, die an Straßburg, Colmar und die elsässische Lebensart erinnerten. Besonders beliebt war die Vorstellung und Verkostung regionaler Produkte wie leckeren Madeleines oder Baguette mit Leberwurst bei einem Gläschen Crémant. Auch kleine Sprachspiele mit französischen Begriffen sorgten für Heiterkeit und weckten Erinnerungen an frühere Reisen.

Für viele Teilnehmende war diese Woche ein echtes Highlight: Die liebevolle Gestaltung, die persönliche Zuwendung und die besondere Atmosphäre vermittelten ein echtes Urlaubsgefühl – ganz ohne Kofferpacken.

„Es war schön zu sehen, wie viel Freude und Lebendigkeit durch das Engagement der jungen Menschen ins Haus kam“, so das Fazit von Frau Sautter. Auch die Schülerinnen und Schüler selbst nahmen viele wertvolle Eindrücke mit – sowohl über den Alltag in einer Pflegeeinrichtung als auch im Umgang mit älteren Menschen.

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Das Projekt „Urlaub ohne Koffer“ zeigt eindrucksvoll, wie generationenübergreifendes Miteinander gelingen kann – mit Herz, Kreativität und dem gemeinsamen Ziel, den Alltag ein kleines Stück heller zu machen.